Zwei Konzepte – ein Ziel
Üben außerhalb der Fahrstunde bringt nachweislich mehr Sicherheit und schnellere Lernfortschritte. Fahrschul Copilot unterstützt zwei ganz unterschiedliche Szenarien – beide GPS-gestützt, beide ohne technisches Vorwissen.
Der Fahrschüler sitzt am Steuer und fährt die vom Fahrlehrer freigegebene Ausbildungsroute – begleitet von einem Elternteil oder einer nahestehenden Person als Beifahrer. Die App führt beide mit GPS-Sprachhinweisen durch die Strecke.
Ein Elternteil fährt die Ausbildungsroute selbst – der Schüler sitzt als Beifahrer daneben und kann Kreuzungen, Gefahrenstellen und Aufgabenpunkte kennenlernen, bevor er sie selbst abfahren muss. Die App kommentiert die Strecke automatisch.
Laienfahrten
Das Bundeskabinett hat am 20. Mai 2026 einen Gesetzentwurf zur Reform des Fahrlehrergesetzes beschlossen, der erstmals echte Laienfahrten als anerkannten Teil der Fahrausbildung ermöglicht. Der geplante Start ist der 1. Januar 2027 – zunächst als 5-jähriger Testversuch.
Das 3-Phasen-Modell: Mindestens 6 Fahrstunden beim Fahrlehrer → bis zu 1.000 km Übungsfahrten mit einer qualifizierten Begleitperson → mindestens 6 weitere Fahrstunden + Prüfung.
Was bedeutet das konkret?
Du kannst zwischen den Fahrstunden echte Kilometer sammeln – auf den richtigen Strecken, mit denselben GPS-Hinweisen wie beim Fahrlehrer. Schwierige Kreuzungen oder Situationen kannst du so oft wiederholen, bis sie sitzen. Weniger Fahrstunden nötig = weniger Kosten.
Du musst kein Fahrlehrer sein – die App übernimmt die Führung. Du hörst rechtzeitig, was als nächstes kommt, worauf du achten sollst und was der Schüler üben soll. Voraussetzungen laut geplantem Gesetz:
- Führerschein Klasse B seit mindestens 7 Jahren
- Maximal 1 Punkt im Fahreignungsregister Flensburg
- Kein Führerscheinentzug in den letzten 3 Jahren
- 0,0 Promille während der Begleitfahrten
- Nahes Verhältnis zum Fahrschüler (Elternteil, enge Verwandte)
Du legst die Routen und Aufgabenpunkte wie gewohnt in der App an und gibst sie gezielt für Laienfahrten frei. Jede gefahrene Tour wird automatisch protokolliert – du siehst in der nächsten Stunde sofort, was geübt wurde, wie oft und an welchen Stellen noch Bedarf besteht. Die Fahrschule bleibt laut geplantem Gesetz verantwortlich für die Einweisung der Begleitperson.
So läuft eine Laienfahrt ab
Der Fahrlehrer legt die Route in der App an und gibt sie für Laienfahrten frei.
Schüler und Begleitperson starten die Route gemeinsam in der Fahrschüler Copilot App.
Der Schüler fährt. GPS-Hinweise ertönen automatisch – für Schüler und Begleitperson verständlich.
Die Fahrt wird protokolliert – gefahrene Kilometer, Zeitpunkt, absolvierte Aufgabenpunkte.
Der Fahrlehrer sieht den Fortschritt und plant die nächste Fahrstunde gezielt darauf auf.
- GPS-Sprachhinweise an jedem Aufgaben- und Ansagepunkt
- Automatisches Fahrtenbuch (Pflicht laut geplantem Gesetz)
- Kilometererfassung der Übungsfahrten
- Protokoll für den Fahrlehrer in Echtzeit
- Optional: Hinweise in der Muttersprache (mit Sprachpaket)
Elternfahrten
✓ Bereits heute möglich – kein Gesetz nötigElternfahrten brauchen kein neues Gesetz und keine Genehmigung – sie sind sofort umsetzbar. Wer heute mit seinem Kind losfahren möchte, kann das tun. Fahrschul Copilot macht es einfach, strukturiert und lehrreich.
Die Eltern fahren – der Schüler lernt die Strecke als Beifahrer kennen.
Viele Schüler kommen in eine Fahrstunde und kennen die Strecke nicht: Wo liegt die schwierige Kreuzung? Wo ist die unübersichtliche Einmündung? Wo muss man besonders früh bremsen? Bei Elternfahrten fährt ein Elternteil die Ausbildungsroute selbst – der Schüler sitzt daneben, hört die GPS-Hinweise der App und kann die Strecke in Ruhe beobachten, bevor er sie selbst fahren muss.
Du kennst die Strecke, bevor du sie fährst. Du weißt, wo die schwierigen Stellen sind, wann du dich einordnen musst und was der Fahrlehrer von dir erwartet. Das reduziert Stress und du kannst dich in der Fahrstunde auf das Fahren konzentrieren – statt auf die Orientierung.
Du fährst wie gewohnt – kein Fahrschulwissen nötig. Die App erklärt unterwegs, was an dieser Stelle geübt wird, worauf geachtet werden soll und warum diese Strecke für die Ausbildung wichtig ist. So kannst du deinem Kind nach der Fahrt gezielt helfen und über die Strecke sprechen.
Schüler, die eine Strecke bereits als Beifahrer kennengelernt haben, kommen besser vorbereitet in die Fahrstunde. Du musst weniger Zeit mit Orientierung verlieren und kannst dich direkt auf das Fahrtechnische konzentrieren. Elternfahrten sind jederzeit möglich – ohne Gesetz, ohne Genehmigung, ohne Aufwand.
Rechtlicher Hinweis: Bei Elternfahrten sitzt der Fahrschüler als normaler Beifahrer – es gelten die üblichen Verkehrsregeln für den fahrenden Elternteil. Es sind keine besonderen Genehmigungen oder Voraussetzungen erforderlich. Der Begriff „Elternfahrten" ist kein gesetzlicher Begriff, sondern beschreibt eine sinnvolle Ergänzung zur Fahrausbildung im Rahmen der Streckenkunde.
So läuft eine Elternfahrt ab
Fahrlehrer hat die Ausbildungsroute in der App angelegt – sie ist automatisch auch für Elternfahrten nutzbar.
Elternteil und Schüler öffnen die Route gemeinsam in der App – das Elternteil fährt, der Schüler schaut zu.
Das Elternteil fährt. GPS-Hinweise ertönen automatisch – für beide verständlich erklärt.
Der Schüler kennt die Strecke danach – und kann in der nächsten Fahrstunde direkt loslegen.
- Schüler lernt die Strecke ohne Prüfungsdruck kennen
- Kein Fahrschulwissen bei Eltern nötig – die App erklärt alles
- Sofort umsetzbar – kein Gesetz, kein Antrag, keine Voraussetzungen
- Faire Vergütung für den Fahrlehrer – Cent pro gefahrenem Ausbildungskilometer
- Gesprächsgrundlage zwischen Eltern und Kind nach der Fahrt
- Bessere Vorbereitung → effizientere Fahrstunden
Kombination mit dem Sprachpaket geplant
Mit dem multilingualen Sprachpaket hören Schüler und Eltern die GPS-Hinweise in ihrer Muttersprache – besonders hilfreich bei Familien mit Migrationshintergrund.
Laienfahrten vs. Elternfahrten – auf einen Blick
Laienfahrten
| Wer fährt? | Der Fahrschüler |
| Wer begleitet? | Elternteil / enge Vertraute |
| Rechtslage? | Gesetzentwurf – geplant ab 2027 |
| Voraussetzungen? | Ja – Führerschein 7 J., max. 1 Punkt |
| Protokoll? | Ja – automatisch, für Fahrlehrer |
| Touren-Paket? | Kostenpflichtig für Fahrschule |
| Kosten Schüler? | Cent pro Ausbildungskilometer |
Elternfahrten
| Wer fährt? | Das Elternteil |
| Wer schaut zu? | Der Fahrschüler (Beifahrer) |
| Rechtslage? | Normale Privatfahrt – sofort möglich |
| Voraussetzungen? | Keine besonderen |
| Protokoll? | Optional |
| Touren-Paket? | Kostenpflichtig für Fahrschule |
| Kosten Schüler? | Cent pro Ausbildungskilometer |
Für Fahrschulen: Das Touren-Paket – bestehend aus Elternfahrten und Laienfahrten – ist ein kostenpflichtiges Zusatzmodul. Beide Funktionen sind darin enthalten. Die Grundfunktionen von Fahrschul Copilot bleiben davon unberührt.
Für Schüler: Die Abrechnung läuft per Cent pro Ausbildungskilometer. Der Betrag geht anteilig an die Fahrschule des Schülers – als fairer Ausgleich für die Bereitstellung der Routen, Aufgabenpunkte und Sprachhinweise sowie dafür, dass Übungsfahrten reguläre Fahrstunden teilweise ersetzen.
So bekommst du als Schüler Zugang
Nutzt deine Fahrschule Fahrschul Copilot, stehen dir Elternfahrten & Laienfahrten auf ihren Strecken zur Verfügung.
Deine Fahrschule nutzt Fahrschul Copilot – du bekommst automatisch Zugang zu den Routen und Aufgabenpunkten deines Fahrlehrers. Elternfahrten und Laienfahrten laufen auf denselben Strecken wie deine echten Fahrstunden.
Nur in Verbindung mit einer Fahrschule, welche Fahrschul-Copilot nutzt.
Interesse? Wir informieren Sie, wenn es verfügbar ist.
Schreiben Sie uns – wir nehmen Sie in die Benachrichtigungsliste auf.
Kontakt aufnehmenDas Abrechnungsmodell
Abgerechnet wird nur, was wirklich gefahren wird – einfach, transparent und günstiger als eine Fahrstunde.
Startguthaben inklusive
Jeder Schüler bekommt kostenloses Startguthaben – einfach loslegen und die Funktion ohne Risiko ausprobieren.
Cent pro gefahrenem km
Guthaben gibt es in Paketen. Der Verbrauch richtet sich nach der Route – einfache Strecken kosten weniger, komplexe Routen mit vielen Aufgabenpunkten mehr.
Transparent & fair
Der Schüler sieht die Kosten einer Route vor dem Start. Günstiger als eine Fahrstunde – aber mit echter Ausbildungsqualität.